Bialetti Moka Express: Wie man in Italien Espresso macht

09. Mrz 08 – 10:52


Der entscheidende Augenblick ist gekommen: es brodelt, zischt und dampft. Die heiße Flüssigkeit im Innern presst mit 1,5 bar in die obere Kammer. Die Geräuschkulisse und das Äußere erinnern an die archaische Industriegeschichte. Die acht Ecken und das blanke, unlackierte Metall lassen nicht auf ein Haushaltsgerät sondern auf ein Bauteil einer Dampfmaschine schließen. Doch der aromatische Duft signalisiert uns – hier wird Espresso gekocht. Auf dem Herd steht eine Espressokanne. Es handelt sich um eine „Bialetti Moka Express“, so wie sie in fast jedem Haushalt in Italien zu finden ist.

Der Maschinenbauer Alfonso Bialetti erfand 1933 die Kaffeemaschine „Moka Express“, die mit nur kleinen Änderungen bis heute ein Bestseller ist.

Ihre Beliebtheit kommt nicht von ungefähr. Die Maschine besticht mit ihrer einfachen Handhabung und einem hervorragenden Resultat. Jeder kann zu Hause seinen Espresso kochen. Die Bialetti ermöglicht nicht nur die Lebensart der „dolce vita“ sondern ist auch unverkennbar Teil dieser geworden.

Die markante und simple Bauform ist charakteristisch und passt sonst nicht wirklich in die italienische Durchschnittsküche. An der achteckigen Moka Express ist kein Platz für unnütze Verzierungen. Die Funktion steht im Vordergrund. Deshalb gehört die Moka Express neben der Vespa und dem Fiat 500 zu den zeitlosen Ikonen des italienischen Industriedesigns.

Bild von Beppe Zizzi

Bialetti Deutschland

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  1. 2 Kommentare to “Bialetti Moka Express: Wie man in Italien Espresso macht”

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    Von Li Yum on Apr 11, 2008

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  2. Mrz 9, 2008: Bialetti Moka Express: Wie man in Italien Espresso macht - Rom-Forum - Reise-Tipps & mehr

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