Die 5 wichtigsten Dinge für die Fahrt nach Italien
06. Mrz 08 – 15:26

Sie wollen mit dem Auto nach Italien fahren?
Für dieses Abenteuer gibt es fünf wichtige Sachen, die man unbedingt an Bord haben sollten. Einige der Dinge sind gesetzlich vorgeschrieben und andere sparen einem viel Zeit und Ärger.
Es ist empfehlenswert diese Liste einige Wochen vor der Abreise abzuarbeiten, denn die Abreise sollte ohne Hektik und Stress beginnen - schließlich geht es in den Urlaub!
1. Die Warnweste
Zwar sind Warnwesten für Privat-PKW in Deutschland nicht vorgeschrieben, aber mittlerweile fährt kaum einer ohne sie. Auf italienischen Straßen sind bei Unfall alle Personen verpflichtet eine Warnweste (nach Typ EN 471) zu tragen. Diese müssen stets griffbereit sein und noch vor dem Verlassen des Autos angezogen werden. Hält man sich nicht daran, droht ein Bußgeld von mindestens 33 Euro.
2. Grüne Versicherungskarte
Die Internationalen Versicherungskarte für Kraftverkehr, wie die Grüne Karte amtlich heißt, ist in Italien für deutsche PKW nicht mehr vorgeschrieben. Dank des europäischen Kennzeichenabkommen muss man die Karte nicht mehr mitführen. Aber man sollte lieber nicht auf darauf verzichten, denn bei einem Unfall wird die Schadensabwicklung erheblich erleichtert. Dazu gehört natürlich auch ein …
3. Europäischer Unfallbericht
Wenn es denn einmal kracht, hilft der einheitliche europäische Unfallbericht. Er ist in verschiedenen Sprachen verfügbar und inhaltlich gleich. Man kann also die italienische und die deutsche Version des Berichts einfach abgleichen. Erhätlich ist der Unfallbericht bei Automobilclubs, Versicherungen und kann beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft kostenlos bestellt werden.
4. Zusatzdienste der Automobilclubs
Alle Automobilclubs bieten Sonder- und Zusatzleistungen für Urlaubsfahrten ins Ausland an. Je nach Leistungsumfang werden deutschsprachige Anwälte und Ärzte, Ersatzwagen, PKW-Rückführung, Krankentransport nach Deutschland usw. angeboten. Wie bei allen Versicherungen muss man sich entscheiden, ob die etwaigen Zusatzleistungen sinnvoll sind oder nicht. Beachtet werden sollte auch, dass die Hotline des Automobilclubs stets griffbereit ist, denn es hilft nichts, wenn die Unterlagen im Handschuhfach liegen und die Zentralverriegelung streikt.
5. … Sonnenblenden
Neben dem “Kevin on board”-Schriftzug darf die Winnie Pooh-Sonnenblende in einem Familienauto auf keinen Fall fehlen. Wenn es aber nach Süditalien geht, dann sollte jeder für ausreichenden Schutz vor der Sonne sorgen. Auf der 754 km langen Autostrada del Sole (A1, ‘Sonnenautobahn’) geht es ohne große Kurven nur in eine Richtung. Besonders für die empfindliche Kinderhaut ist die dauerhafte Sonneneinstrahlung eine Tortur.
Ist man am Reiseziel angekommen, wird man sicherlich nicht immer einen schattigen Parkplatz finden. Parkt das Auto in der Mittagszeit dann in der prallen Sonne, ist eine Sonnenblende für die Windschutzscheibe unerlässlich.
Sicherlich ist diese Liste der wichtigsten Reiseutensilien nicht vollständig, doch sollte sie einem vor den schlimmsten Problemen bewahren.


1 Trackback(s)